Europäische Umweltbildungswoche 2010 „Natur und Kultur“
Anmeldung vor dem 1. August 2010
Europäische Umweltbildungswoche 2010 „Natur und Kultur“
vom 22. bis 27. August 2010
in „La Roche du Trésor“ in Pierrefontaine-Les-Varans in Franche-Comté (FRANKREICH). www.rochedutresor.com
Die nationale Organisation „Schule und Natur“ führt seit 1983 regelmäßig Umweltbildungsbegegnungen durch. Seitdem treffen sich bei diesem Ereignis jedes Jahr 150 bis 200 Teilnehmer, die in verschiedensten Bereichen der Natur- und Umweltpädagogik tätig sind.
Im Jahr 2010 verfolgt diese Begegnung zudem das größere Ziel, Kontakte zwischen Menschen der verschiedenen europäischen Länder zu schaffen und die europäische Staatsbürgerschaft durch die in gemeinsamer Aktion entstandenen Verbindungen zu repräsentieren.
Ziele
Das Ziel der Europäischen Umweltbildungswoche 2010 ist es, die Multiplikatoren der Umweltbildung für eine nachhaltige Entwicklung (EEDD) der verschiedenen europäischen Länder durch gemeinsames Handeln miteinander zu verbinden, um…
- unterschiedliche pädagogische Ansätze in der praktischen Umweltbildungsarbeit sowie
- die auf den verschiedenen Kulturen basierenden unterschiedlichen Wahrnehmungen der Natur auszutauschen,
- Erfahrungen zu teilen, Neues zu schaffen, sich auszuprobieren,
- eine Aktions- und Projektdynamik in der europäischen Rangordnung zu schaffen,
- ein europäisches Netz der Umweltbildung für eine nachhaltige Entwicklung (EEDD) zu fördern.
Teilnehmer
Eingeladen sind alle Akteure, die den Bereichen Umwelt, Natur, Kunst oder Kultur tätig sind; Ausbilder, Lehrer, Facherzieher; Studenten, Forscher, Praktikanten sowie jede weitere interessierte Person.
Starke Momente
Die Organisation der Begegnung basiert auf der aktiven Mitarbeit der Teilnehmer. Sie verlässt sich auf das Prinzip der Projektpädagogik sowie auf eine Pädagogik des Wechsels: Wechsel zwischen der Arbeit im Plenum und in kleinen Arbeitsgruppen, Wechsel zwischen verschiedenen Workshops im Gelände, kreativer Arbeit und Austausch untereinander, Wechsel zwischen Arbeitsphasen und Augenblicken der Entspannung.
In diesem Kontext sind Kreativität, Gruppenarbeit, Interdisziplinarität, Projektorientiertheit, Praxis im Gelände und ein offener Gedankenaustausch beständige Orientierungspunkte für jeden Teilnehmer.
- Projektwerkstätten: Erforschung, Experimentieren eines Themas, welches im Plenum vorgestellt wird,
- Werkstätten des Austausches: Räume des Austausches pädagogischer Erfahrungen, Präsentation pädagogischer Projekte,
- Reflexionswerkstätten: Orte der Auseinandersetzung um Grundfragen über EEDD.
- Eine Konferenz (Titel und Beteiligte, sind noch zu präzisieren)
- Ein Forum: Ausstellungsraum, wo Akteure, Projekte und pädagogische Arbeitsmittel vorgestellt werden.
Natur und Kultur
Wir haben alle eine tiefe Verbindung mit der Natur. Einerseits Quelle der Freude und des Reichtums, weckt sie ebenso Ängste und Begehrlichkeiten. Wir sehen sie alle auf unsere eigene Art, erfahren sie mit unserem Körper, unserem Instinkt, unseren Emotionen, unserer Fantasie. Diese Faktoren sind die Früchte unserer Geschichte und unserer Kulturen.
Und es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen unserem Blick auf die Welt und unserem Verhalten. Die Begegnung mit anderen, die Gegenüberstellung mit anderen Betrachtungsweisen, treibt uns an zu überdenken, verschieden wahrnehmen und nochmals zu erwägen, was uns zuvor ganz selbstverständlich und „natürlich“ gewesen zu sein schien. Wenn sich dies so in der Begegnung unter Individuen derselben Kultur verhält, so ist das bei der Begegnung mit verschiedenen Kulturen besonders deutlich.
Kann man auf die sozialen und ökologischen Fragen antworten, ohne eine Kultur in Frage zu stellen, die vom Verbrauch von Ressourcen dominiert wird? Kann das Konzept der nachhaltigen Entwicklung die notwendigen Veränderungen ermöglichen?
Können wir in einer Periode, in der ein gemeinsames Europa Leitgedanke ist, zusammen die Fundamente einer allgemeinen Kultur legen, welche die vorhandenen lokalen Kulturen respektiert?
Alle diese Fragen sind in der Umweltbildung heute wesentlich. Unsere Rolle als Erzieher könnte darin bestehen, andere Blicke auf unsere Umwelt anzubieten.
Um das zu erreichen ist es für uns notwendig, uns auszuprobieren, Neues zu erschaffen, unsere üblichen Wege zu verlassen, und "Andere" zu treffen. Wir müssen mit ihnen teilen, ihnen zuhören und sie verstehen, um dann vielleicht einander besser zu verstehen.
Jeder von uns sollte die Gelegenheit zu einer eigenen Vision haben. Dies können wir erreichen, indem wir uns versammeln und einander eine größtmögliche Vielfalt kultureller Anschauungen anbieten.
Wie der Maler Georges Braque sagt: "Lasst uns damit zufrieden sein, zum Nachdenken anzuregen, versuchen wir nicht, zu überzeugen!“
Teilnahmekosten
- Tarif Unterbringung in der Betreuungsstelle: 220 Euro
- Tarif Unterbringung im Camping: 180 Euro
- Tarif Berufsausbildung: 700 Euro
Die Tarife beinhalten die Unterbringung, die Verpflegung und die Aktivitäten.
Die pädagogischen Kosten werden von den Finanzpartnern und / oder von 2 Vereinen getragen.
Die Betreuung von Kindern ist innerhalb der Ferienfreizeiten möglich. In diesem Fall setzen Sie sich bitte mit uns rechtzeitig in Verbindung.
Allgemeine Organisation, Methoden, Inhalte:
Réseau Ecole et Nature
Tel : + 334 67 06 18 78 veronique [dot] lapostolle [at] ecole-et-nature [dot] org (veronique [dot] lapostolle [at] ecole-et-nature [dot] org)
Anmeldung :
La Roche du trésor
Fax : + 333 81 56 03 79 - roche [dot] du [dot] tresor [at] wanadoo [dot] fr (roche [dot] du [dot] tresor [at] wanadoo [dot] fr)
